Konfirmation

Die Konfirmation ist die Bestätigung der Taufe. Wenn das Kind nicht getauft ist, so wird das Kind in der Regel am Ende des Konfirmandenunterrichts getauft; eine Bestätigung der Taufe, also die Konfirmation, ist dann nicht mehr notwendig, da das Kind ja schon selber Ja zu der Taufe gesagt hat. In der Praxis wird das Kind dennoch oft nach der Taufe konfirmiert.


Mit der Konfirmation wird u. a. das Recht zugesprochen, in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden, eine Nottaufe vorzunehmen und als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen (aktiv ab dem 16. Lebensjahr, z. T. schon ab dem 14., passiv ab dem 18. Lebensjahr) oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden. Wenn jemand als Erwachsener getauft wird, so kommt der Taufunterricht dem Konfirmandenunterricht gleich.


Für die Konfirmation gibt es keine Altersbegrenzung. Zur Vorbereitung auf die Konfirmation, wo Sie im Gottesdienst zusammen mit der versammelten Gemeinde gemeinsam den christlichen Glauben öffentlich bekennen, ist eine kirchliche Unterweisung nötig. Wie diese im Einzelnen aussieht erfragen Sie bitte bei Ihrer Pfarrerin bzw. Ihrem Pfarrer.


Anmeldung und Ablauf

In der Regel findet im Frühjahr die Anmeldung zum neuen Konfirmandenjahrgang statt.


Die Schüler/innen der 7. und 8. Klassen sind zum Konfirmandenunterricht eingeladen. Im Gemeindebrief und in den Schaukästen wird der Termin bekannt gegeben.


Von Juni bis Mai treffen wir uns einmal im Monat am Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr im Gemeindehaus der Bonhoeffer-Kirche. In der Regel kocht uns ein Elternpaar.

 

Die Konfirmandentage sind an den Inhalten des Katechismus orientiert. Lebensnah und erfahrungsbezogen sollen die Jugendlichen die grundlegenden Inhalte des christlichen Glaubens kennen lernen, ihre Gemeinde als eine Heimat erleben und als Gruppe zusammenwachsen.

 

Die Teilnahme am Konfi Camp des Evangelischen Jugendwerkes bzw. eine Konfirmandenfreizeit ist vorgesehen.